Ein Spielzeugmuseum im Spielzeugmuseum
Wo gibt’s denn sowas?
„Wenn Nürnberg im Spielzeugmuseum als Spielzeugstadt entsteht – was darf nicht fehlen?“
Diese Frage beantworteten Nürnbergerinnen und Nürnberger, die in den Sommermonaten 2020 das Spielzeugmuseum besuchten.
Das partizipative Befragungsprojekt legte die inhaltlichen Highlights für die künstlerische Gestaltung der Spielzeugstadt Nürnberg fest: Sehenswürdigkeiten, Gebäude, Plätze und Einzigartiges wie Nürnberger Geschichten, Legenden und Stadt-Rituale. Auf der Basis dieser Befragung gestaltete die Künstlerin Anna Heidenhain, unterstützt von drei Kindern, die Spielzeugstadt komplett aus Spielzeug.
Mit Kreativität, Phantasie und einer unendlichen Liebe zum Detail wurde jedes einzelne Bauwerk und jede Szene gestaltet. Stunden kann man damit verbringen, in das Spielzeug-Städtchen hineinzusehen, um immer wieder etwas Neues zu entdecken. Sicher finden auch Sie einen oder auch mehrere
ihrer Nürnberger Lieblingsplätze in diesem plastischen Wimmelbild wieder.
Kommen Sie doch einfach vorbei und machen Sie sich auf die Suche. Es gibt noch so viel mehr zu sehen. Ihr Spielzeugmuseum freut sich auf Sie!
Claudia Stich
Zur Person:
ANNA HEIDENHAIN wurde 1979 in Wiesbaden geboren. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 2006 arbeitete sie mit Hugo Holger Schneider und Elmar Hermann im Projektraum „nüans“, einer international tätigen Künstlerinitiative, die stets neue Kollaborationen an unterschiedlichen Orten eingeht.
Die Web-Seite von nüans stellt die Künstlerin wie folgt vor:
Anna Heidenhain arbeitet in Bildern, Materialien und Narrationen entlang der Frage, inwiefern die gesellschaftlichen Geschehen, Standards und
Gegebenheiten auf unsere individuellen Erfahrungen, Visionen und Prioritäten prallen oder auch mit ihnen verschmelzen. Heidenhain hat nach der
Akademiezeit in Düsseldorf lange in Istanbul gelebt und dort ab 2008 ausgiebig ihre eigene Arbeit weiter entwickelt sowie Ausstellungen, Projekte und Kollaborationen mit anderen Künstlern initiiert und realisiert. Angefangen von „On Produceability“ über „manzara perspectives“ und „Samimi-Istanbul“ hat sie dort auch 2014 an der Okan Universität unterrichtet. Sie war 2010 in der Villa Romana und arbeitet seit 2006 mit nüans und nun in Berlin.

