Voller Dankbarkeit für die intensiven, schönen und wertvollen Erlebnisse, Zusammenkünfte und Gespräche durch die Ausstellungen und Veranstaltungen, die die Museumsleiterin Prof. Dr. Karin Falkenberg während ihrer Zeit zu verantworten hatte, haben die Freundinnen und Freunde des Spielzeugmuseums zur ihrer Verabschiedung eine Litfaßsäule gegenüber vom Spielzeugmuseum angemietet, laut und öffentlich DANKE gesagt.

Karin Falkenberg hat in ihrer Zeit als Museumsleiterin (2014 bis zum 30.09.2025) sehr viel inhaltlich bewegt, z.B. für das Museum eine Nachhaltigkeitskonzept entwickelt, eine Gemeinwohlbilanzierung auf den Weg gebracht oder Leitlinien für ein anti-rassistisches Kuratieren von Ausstellungen entwickelt, die weit über die Nürnberger Stadtmauern hinaus bundesweit und international Beachtung, Anerkennung und Auszeichnungen erhalten haben (s. Berichte in der Zeitschrift des Fördervereins „Mein Spielzeugmuseum“).
Mit ihrem modernen, partizipativen Museumsverständnis hat sie es trotz fehlender, ausreichender finanzieller und personeller Ressourcen durch die Stadt Nürnberg geschafft, die Besucherzahlen jährlich auch nachpandemisch wieder auf über 120.000 zu bekommen. Zahlreiche neue Zielgruppen wurden durch ihre innovativen Ausstellungskonzepte und Veranstaltungen ins Museum gelockt und gleichzeitig wurden durch sie die über 500 Menschen im Förderverein als kontinuierliche Unterstützerinnen und Unterstützer begeistert und immer wieder neu angesprochen.
Die Freundinnen und Freunde des Spielzeugmuseums konnten deshalb nur auf das Plakat schreiben, das bis zum 11. November 2025 sichtbar war: „Liebe Karin, DANKE für Deinen „Wahnsinns-Einsatz“ für unser Spielzeugmuseum. Zauberhaft und wertschätzend hast Du den Menschen und dem Museum sooooooo viel geschenkt!“
Ab 01.10.2025 ist Karin Falkenberg die Direktorin des Fränkischen Freilandmuseums in Bad Windsheim und wir wünschen ihr für ihr Wirken dort mit einem engagierten Team weitere Erfolge, moderne Museumskonzepte im Sinne der ICOM (International Council of Museums) umsetzen zu können: „Ein Museum ist eine nicht gewinnorientierte, dauerhafte Institution im Dienst der Gesellschaft, die materielles und immaterielles Erbe erforscht, sammelt, bewahrt, interpretiert und ausstellt. Öffentlich zugänglich, barrierefrei und inklusiv, fördern Museen Diversität und Nachhaltigkeit. Sie arbeiten und kommunizieren ethisch, professionell und partizipativ mit Communities. Museen ermöglichen vielfältige Erfahrungen hinsichtlich Bildung, Freude, Reflexion und Wissensaustausch.“
Diese Herausforderungen an ein zeitgemäßes Museum hat Karin Falkenberg hervorragend mit den bezaubernden Themen des Nürnberger Spielzeugmuseums trotz aller kulturpolitischen Widerstände und der kommunalen Ressourcenknappheit 12 Jahre umgesetzt und die Menschen im Förderverein haben sie dabei gerne auf vielfältigen Ebenen unterstützt.
Dank an Eva Maria Steiner (2. Vorsitzende des Fördervereins) für diese wunderbare und notwendige Plakataktion!
